Shalom!

Aufgrund der Corona-Krisensituation musste ich wieder nach Deutschland zurückkehren. In einem späteren Eintrag mehr dazu. Auf jeden Fall habe ich jetzt viel Zeit hier und dachte mir, ich könnte meinen Blog noch vervollständigen, schließlich fehlt der komplette März.

Am 27.02.2020 war unser Halbjähriges in Israel. Zufälligerweise war das auch genau der Tag, an dem es für uns wieder zu einem neuen Ausflug ging. Wir wollten wieder in die Wüste, diesmal zum Krater Mizpe Ramon. Die gleichnamige Stadt liegt direkt am Rand des Kraters. Ursprünglich war sie nur eine Zwischenstation für Reisende auf dem Weg durch die Wüste. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wuchs sie zu einer Stadt heran. Trotzdem liegt die Einwohnerzahl auch heutzutage nur bei knappen 5000 Einwohnern.

Auf jeden Fall fuhren Paula und ich am Donnerstag mit dem Bus vor. Johann, Leo und Felix aus Haifa wollten am Freitag nachkommen (die Faulenzer). Natürlich verpassten wir unseren Anschlussbus in Ber Sheva. Trotzdem kamen wir am Abend in Mizpe an und fanden nach einigem Rumlaufen und Rumfragen auch eine wunderschöne und gemütliche Unterkunft. Den Abend ließen wir mir netten Gesprächen und vielen Tassen Tee ausklingen.

Nach einer eiskalten Nacht liefen Paula und ich zum Krater. In nur 15 Minuten waren wir einmal durch die gesamte Stadt gelaufen. Der Ausblick über den Krater war gigantisch. Wir ließen und nieder und genossen unser Frühstück in der Sonne am Rande des Kraters.

Gegen Mittag trafen die Jungs ein. Wir holten sie vom Hostel ab und zeigten ihnen danach nochmal den Krater. Zufälligerweise trafen wir Amelie mit ihrer Familie dort!

Dann mussten wir uns leider beeilen, denn wir wollten uns den Sonnenuntergang vom Kamelfelsen aus anschauen.

Unser Hostel veranstaltete an diesem Abend ein Shishi-Dinner. Also ein gemeinsames Abendbrot mit Gebet und Gesang, um den Beginn des Shabbats zu feiern. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen!

Die Jungs wollten sich am nächsten Morgen den Sonnenaufgang anschauen. Da Paula und ich jedoch nicht freiwillig 5:30 Uhr (!!!) aufstehen wollten, verzichteten wir auf den Sonnenaufgang. Natürlich wurden wir auf sanfte Art und Weise *hust hust* geweckt, als unsere männlichen Gefährten zurück kamen…

Am nächsten Tag wollten wir eine kleine Wanderung durch den Krater machen. Schnell entschieden wir uns für eine Route, packten das Nötigste ein und stiefelten los! Die Strecke war wunderschön. Überall blühten die Blumen, die Landschaft war vielseitig und beeindruckend. Und mit Leo und Johann hat man auch immer viel Spaß (auch wenn die Späße oft auf meine Kosten sind, die Blödmänner)! Am Ende unseres Wegs lag ein See, in den die Jungs natürlich rein wollten. Es soll sehr kalt gewesen sein…

Zwei Tomaten im Bus

Eigentlich wollten wir zum Abschluss des Tages noch auf die Alpaka-Farm, aber die haben wir dann doch sausen lassen. Stattdessen gönnten wir uns ein großes Eis! Währenddessen wurde natürlich wieder viel gequatscht und gelacht. Und neben Bauchmuskelkater vom Lachen nahmen wir auch alle einen schönen Sonnenbrand mit zurück nach Hause.

Tja, das war unser Kurztrip nach Mizpe Ramon, ein Städtchen, das echt einen Besuch wert ist!

Bis bald, lehitraot!

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