Nach unserem schönen Ausflug in die Wüste war für mich Durcharbeiten angesagt. Mich haben nämlich vom 09.02. bis 16.02. mein Opa und meine Schwester besucht. Und damit ich so viel Zeit wie möglich mit ihnen verbringen konnte, habe ich zwei Tage vorgearbeitet. Das hat mich aber natürlich nicht davon abgehalten, zu einer super geilen 80er-Party unserer Nachbar-WG zu gehen!

Wie habe ich mich auf meinen Urlaub gefreut!

Am Sonntag haben mich dann mein Opa und meine Schwester von der Station abgeholt. Es war richtig schön, und meine Kollegen haben sich gefreut, meine Familie kennenzulernen.

Am nächsten Tag haben wir trotz schlechtem Wetter und Regen Tel Aviv erkundet. Insgesamt sind wir einmal durch die gesamte Stadt gelaufen, vom Carmel Markt zum Hafen. Den Tag haben wir entspannt in einem schicken Restaurant ausklingen lassen.

In Nazareth

Da das Wetter am Dienstag immer noch nicht besser war, haben wir uns entschieden nach Nazareth zu fahren. Dort schauten wir uns die Verkündungskirche an und konnten sogar einem Gottesdienst an der Verkündungsgrotte teilnehmen! Anschließend gab es noch bergeweise gutes Essen in einem kleinen schnuckeligen Restaurant namens ,,Abu Ashraf“.

Am nächsten Tag ging es für uns nach Jerusalem. Dort haben wir uns vor allem die touristischen Höhepunkte angesehen. Mein Opa war schließlich nur eine Woche in seinem Leben in Jerusalem und wollte in dieser kurzen Zeit alles Wichtige gesehen haben! So ging es für uns zur Grabeskirche, Klagemauer und zum Felsendom. Abgeschlossen haben wir den Tag auf einem Aussichtspunkt mit Blick über die Altstadt von Jerusalem.

Dann stand das Tote Meer auf dem Programm. Tja, da kann man nicht so viel sagem, außer, dass es wirklich für alle ein großer Spaß war! (Außer für Nisi, die von mir eingeschlammt wurde, hihi). Am gleichen Abend ging es für uns noch in eine Jazzbar, das perfekte Ende für den Tag!

Am Wochenende haben wir uns dann noch den Rest von Tel Aviv angeschaut. Unter anderem waren wir in Jaffa und haben den besten Hummus der Stadt probiert. Außerdem haben wir noch einen langen Spaziergang durch den Yarkonpark und dann am Strand entlang gemacht.

Freude nach dem Friseur

Und dann war die Woche auch schon zu Ende! Der Tag, an dem die beiden wieder geflogen sind, gehörte mit zu meinen schlimmsten Tagen in ganz Israel. Zuerst habe ich Opa und Nisi zum Flughafen gebracht, dann wurden mir die Haare total verschnitten (ich sag nur: Vokuhila-Style), dann habe ich auch noch Migräne bekommen und lag an meinem Urlaubstag die ganze Zeit nur im Bett! Aber meine lieben Mitbewohnerinnen haben mir Pizza bestellt und nach einer ordentlichen Mütze Schlaf sah die Welt auch nicht mehr so schwarz aus. Ich habe mich am Ende meines Urlaubs echt wieder darauf gefreut, arbeiten zu gehen.

Die Woche war echt sehr schön, nur meine Oma, die leider Zuhause bleiben musste, hat gefehlt.

Jetzt komme ich wieder langsam in den Arbeitsalltag rein. In zwei Tagen bin ich einfach schon genau sechs Monate in Israel!

Bis bald, lehitraot!

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