Shalom!

Über Weihnachten war ich für eine Woche „Zuhause“ in Deutschland. Warum das Zuhause in Anführungszeichen? Kurz bevor ich geflogen bin, meinte Toni zu mir:,, Ach Isa, im Moment ist es so schön hier mit unseren Freunden, auf Arbeit und insgesamt so.“ Ich antworte:,, Ja, finde ich auch. Aber dann ist es doch umso schöner, nach einer Woche wieder nach Hause zu kommen.“ Eigentlich war das nur ein Versprecher, aber manchmal fühle ich mich wirklich heimisch hier.
Auf dem Weg zum Flughafen habe ich wieder einmal realisiert, wie glücklich ich sein kann, hier zu sein. Ich fahre aus meinem einen Jahr“ Urlaub“ nach Hause in den Urlaub. Ich habe eine Auszeit von meinem Aufenthalt hier genommen, aber es war ein schönes Gefühl zu wissen, dass es nicht zu Ende ist. Es war außerdem mein erstes Mal, dass ich alleine geflogen bin. Cooles Feeling, ich fühlte mich sehr unabhängig.
Zu Hause angekommen haben mich meine Schwester, meine beste Freundin und der Freund von meiner Mama in die Arme genommen. Die nächsten Tage waren vollgepackt. Ich habe viele meiner Freunde und meine Familie getroffen. Es war richtig schön, alle wieder zu sehen! Ich war auf dem Weihnachtsmarkt und habe richtigen deutschen Glühwein getrunken. Am ersten Tag in Deutschland sind wir erstmal ins Kaufland und haben einen Großeinkauf zu moderaten Essenspreisen gemacht, hihi. Außerdem gabs Spaghetti Carbonara von Mama! Auch mit meinem kleinen Bruder und meiner Schwester habe ich so viel Zeit wie möglich verbracht.
Weihnachten haben wir ganz traditionell in der Kirche und in den folgenden Tagen in Familie verbracht.


Es war schon cool, so eine Pause von der israelischen Unordnung zu haben. Außerdem musste ich mir während der ganzen Zeit keine Gedanken darüber machen, was ich heute Abend esse, wann ich Wäsche wasche und ob der Abwasch schon gemacht ist.
Ich war aber auch froh, wieder zurück in mein zweites Leben zu fahren. Ich genieße die Selbstständigkeit total. Auch wenn es manchmal nervig ist, mag ich es selbst entscheiden zu können, was auf den Tisch kommt.
Deutschland ist wie der ruhige Hafen, in den ich immer zurückkehren kann.

Am 27.12. Bin ich wieder zurück geflogen. Ich wurde mit einem typisch israelischem Moment empfangen: gleichzeitig kamen vier Flüge an, alle Passagiere strömten zur Passkontrolle und die Schalter? Waren einfach 15 Minuten lang nicht besetzt! Zum Glück habe ich es noch geschafft, vor Shabbat nach Hause zu kommen.

Ich war sofort wieder im Israel-Alltag drin. Trotzdem bin ich ziemlich geknickt, meine Liebsten so lange nicht mehr zu sehen…

Am Dienstag war Silvester. Wir haben eine große Party bei uns in der Wohnung geschmissen. Es gab zwar kein Feuerwerk, aber dafür haben wir für ordentliche Stimmung gemacht!

Bis bald, lehitraot!

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