Shalom!

Letztes Wochenende ging es für uns wieder ,,on the road“! Wir waren eine große Gruppe: vier Leute aus zwei WGs in Tel Aviv und drei Freiwillige aus Jerusalem. Gemeinsam wollten wir in den Ein Gedi Nationalpark und ans Tote Meer fahren.

Voller Vorfreude fuhren Mina und ich also zur Central Bus Station in Tel Aviv- nur um dort unseren Bus nach Jerusalem und somit auch den Anschlussbus nach Ein Gedi zu verpassen. Die Schlange vor dem Bus war einfach zu lang als das wir noch reingepasst hätten. Aber nagut, es wäre ja nicht Israel, wenn alles glatt laufen würde. Die Jerusalemer fuhren also schonmal vor und wir später hinterher.

Endlich angekommen, schlugen wir in der Nähe vom Nationalpark unser Zelt auf. Wir gingen früh ins Bett, um am nächsten Tag fit zu sein und uns den Sonnenaufgang anschauen zu können. Den Platz, den wir uns zum Campen aufgesucht hatten, war echt schön! Als wir am nächsten Tag beim Frühstück saßen, lief erstmal eine Herde von bestimmt 20 Steinböcken an uns vorbei.

Dann ging es für uns in den Nationalpark. Der ist so schön. Er liegt mitten in der Wüste in einer Schlucht zwischen zwei Hochplateaus. Durch die Schlucht schlängelt sich ein Fluss, der das Leben dort ermöglicht. Überall gibt es Wasserfälle, unter denen man baden kann. Der Park ist bekannt für seine Vegetation und seine Tierarten. Unter anderem leben Klippschliefer und Steinböcke dort. Der Name Ein Gedi heißt wortwörtlich übersetzt auch so etwas wie „Ziegen-Quelle“, ein Hinweis auf die Tierpopulation vor Ort. Wir sind an verschiedenen kleinen Wasserfällen entlang gewandert und haben in natürlichen Pools gebadet. Schaut euch einfach die Bilder an, die sagen mehr als mein Geschwafel hier 😀

Leider hatte der zweite Teil des Tals schon geschlossen, bevor wir ihn ,,bewandern“ konnten. Da müssen wir wohl leider nochmal zurückkommen…;)

Drei unserer Freunde haben sich dann dafür entschieden, wieder nach Hause zu fahren. Wir vier, die dann noch übrig waren, beschlossen daraufhin, anstatt noch eine Nacht zu campen in Jerusalem in der WG von einem Freund zu schlafen. Ihr seht, wir sind ganz harte Camper!

Nach einer behüteten Nacht im Warmen, ging es dann für uns ans Tote Meer. Wir waren alle total aufgeregt und gespannt. Wie wird es wohl sein, schwerelos auf dem Wasser zu schweben? Als Badestelle haben wir uns den Kalia-Beach ausgesucht. Zwar mussten wir einige Schekel für dessen Benutzung bezahlen, doch dafür bekamen wir Duschen gestellt, etwas, was man bei einem Bad im Toten Meer nicht unterschätzen sollte! Es ist nämlich nicht ungefährlich dort zu Baden. Der hohe Salzgehalt in Verbinung mit den hohen Temperaturen vor Ort (als wir dort waren ca. 28°C) wirkt sehr austrocknend auf den Körper, sodass man Acht geben muss, nicht zu dehydrieren. Außerdem sollte man keine offenen Wunden oder sich kurz davor rasiert haben, denn das brennt extrem auf der Haut. Den Kopf unter Wasser zu tauchen, ist auch nicht erlaubt, da das Salzwasser sollte auf keinen Fall in die Augen gelangen sollte.

Trotzdem war es auf jeden Fall über alle Maße lustig, in dem salzigsten See der Welt zu Baden. Man schwimmt wie eine Boje auf dem Wasser. Es ist ein ganz eigenartiges Gefühl. Selbst wenn man wöllte, könnte man nicht untergehen. Natürlich haben wir uns danach auch noch mit dem berühmten Naturschlamm am Strand eingerieben. Von der Pflegewirkung haben wir nichts bemerkt, aber Spaß gemacht hat es trotzdem! Hier noch ein paar tausend Bilder:

Als wir am Abend nach Tel Aviv in unsere Wohnung zurück gekommen sind, hat es sich schon fast angefühlt, wie nach Hause zu kommen. Ich mag Israel immer mehr. Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken.

Nächstes Wochenende geht es nach Nazareth!

Bis bald, lehitraot!

PS: Bei uns in der Mädels-WG sind Läuse ausgebrochen. Das ist ein Spaß, sag ich euch… :)))

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