Endlich ging die Reise los. Endlich hatte das Warten ein Ende. Vor zwei Tagen, am 27. August 2019, habe ich den Flug nach Israel genommen.

Ich bin mit einigen anderen Freiwilligen, die ich beim Vorbereitungsseminar in Teterow kennen gelernt habe, losgeflogen. Auf dem Flughafen in Tel Aviv trafen wir dann noch einige andere Freiwillige von anderen Organisationen, sodass wir uns dann in einer Gruppe von ca. 12 Leuten auf den Weg nach Haifa zum Orientierungsseminar gemacht haben. Dank der W-Lan-Hotspots am Flughafen und der ganzen Bus-und Bahnhaltstellen (hier kann sich Deutschland noch eine Scheibe abschneiden) und der schlauen App ,,Moovit“ kamen wir sicher am Ziel an. Nachdem ich allerdings die Nacht kaum geschlafen hatte, bin ich am Abend einfach nur ins Bett gefallen und kann, außer dass das Essen sehr sehr lecker (!!) war, nichts mehr erzählen.

Der Mittwoch war spannender. Vormittags hatten wir verschiedene Seminare, um uns gegenseitig kennenzulernen, über das WG-Leben, zu Organisatorischem etc. Unter anderem wurden wir in die WGs eingeteilt. Die Info, dass wir eine reine Mädchen-WG sind, hat im ersten Moment eine kleine Schockstarre bei mir ausgelöst. Die hab ich aber mittlerweile überwunden und bin postitv gestimmt!! Am Nachmittag haben wir uns die ,,Rav Kav“ geholt. Das ist wie eine Prepaid-Karte zum Bus-und Bahnfahren. Und dann haben wir es endlich geschafft, an den Strand, den Carmel Beach, zu gehen! Das Wasser war warm, hinter einem lag die hell erleuchtete Stadt und über einem funkelten vereinzelte Sterne, es war toll. Also das Leben eines Freiwilligen könnte schlimmer sein – und dann hat uns die Polizei aus dem Meer geholt, upsi :).

Heute sind wir in unsere WG in Tel Aviv eingezogen. Ich teile mir ein Zimmer mit Toni. Die Wohnungen in Israel unterscheiden sich deutlich von dem deutschen Standard (bedeutet sie liegen deutlich darunter). Allerdings denke ich, dass wir mit unserer Glück gehabt haben. Noch sind uns keine Kakerlaken über den Weg gelaufen, unsere Klimaanlage funktioniert und Schimmel gibt es auch noch nicht (, obwohl dieser wahrscheinlich noch kommen wird). Wir müssen ihr allerdings noch den gemütlichen und heimischen Touch verleihen, momentan wirkt sie ein wenig lieblos. Auf jeden Fall haben wir schon das Dach ausgekundschaftet, die Aussicht ist der hammer!

Tel Aviv bei Nacht

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